S P A T I U M und sein Hintergrund

Laut Marc Auges Buch „Nicht-Orte“ ist es ein Maß der Zeit. Die Übermoderne, in der wir leben, hat zur Vermehrung von Nicht-Orten geführt.

Wir wandeln als Reisende zwischen Orten und Nicht-Orten hin und her. Wir passieren und durchqueren, um Orte zu erreichen, die unsere Identität, Beziehungen und unsere Geschichte ausmachen. Dort, wo wir Zuhause sind.

An den Nicht-Orten gehen wir in der Masse unter. Die Ähnlichkeit und ein reines Koexistieren überwiegen. Zu diesem Zeitpunkt verbinden ausschließlich die gleichen Ziele.

Auch wenn der Begriff Nicht-Ort hier eher negativ klingt, muss dies nicht so interpretiert werden. Man kann sich hier laut Marc Auge einer passiven Freude der Anonymität und dem aktiven Schauspiel hingeben.

Im Künstlerbuch S P A T I U M sind Parkplätze, Garagen, Bahnhofsecken und im Wandel befindliche Verkaufsräume zu sehen. Die einzelnen Orte sind anonym und geben nichts über Lage oder Sinn preis. Sie sind Zwischenräume / Passagen und bekommen ihre Bedeutung durch die Orte, die sie verbinden.