Making of – Neues Projekt in der Entstehung

Das nächste Projekt entsteht gerade – mit einer Vielzahl an Bilder in schwarzweiß auf dem gesamten Boden verteilt. So nähere ich mich dem Ergebnis aus einer neuen Projektidee an. Ein bisschen ist noch zu tun, bis es wirklich rund ist …

Out And About Ausstellung Update

Die Wuppertaler Künstler sind immer noch da; auf sämtlichen Plakatwänden sind viele Plakate der Künstler zu bewundern.

Einige sind allerdings den normalen Werbezwecken wieder zum Opfer gefallen.

Es hat auch eines meiner Bilder getroffen: Das Werk „Rock“ / dt. „Felsen“ an der Nevigeser Straße war am Freitag schon überklebt. Das Werk „Broken“ / dt. „Zerrissen“ an der Düsseldorfer Straße / Bahnstraße war noch zusehen.

S P A T I U M und sein Hintergrund

Laut Marc Auges Buch „Nicht-Orte“ ist es ein Maß der Zeit. Die Übermoderne, in der wir leben, hat zur Vermehrung von Nicht-Orten geführt.

Wir wandeln als Reisende zwischen Orten und Nicht-Orten hin und her. Wir passieren und durchqueren, um Orte zu erreichen, die unsere Identität, Beziehungen und unsere Geschichte ausmachen. Dort, wo wir Zuhause sind.

An den Nicht-Orten gehen wir in der Masse unter. Die Ähnlichkeit und ein reines Koexistieren überwiegen. Zu diesem Zeitpunkt verbinden ausschließlich die gleichen Ziele.

Auch wenn der Begriff Nicht-Ort hier eher negativ klingt, muss dies nicht so interpretiert werden. Man kann sich hier laut Marc Auge einer passiven Freude der Anonymität und dem aktiven Schauspiel hingeben.

Im Künstlerbuch S P A T I U M sind Parkplätze, Garagen, Bahnhofsecken und im Wandel befindliche Verkaufsräume zu sehen. Die einzelnen Orte sind anonym und geben nichts über Lage oder Sinn preis. Sie sind Zwischenräume / Passagen und bekommen ihre Bedeutung durch die Orte, die sie verbinden.