Corona | covid-19

Seit dem Jahr 2020 beeinflusst das Corona-Virus das alltägliche Leben. Wir befinden uns auch jetzt noch 2021 in einer besonderen Lebenssituation, die unerwartet und kaum vorstellbar war.
Ebenso unerwartet entwickelte sich das Buchprojekt „reVISION“ mit Beginn der ersten Welle der Corona-Pandemie im März 2020 zur Schließung der deutschen Grenzen.
Es kommt hervor, was hervorkommen will: Eine persönliche Auseinandersetzung.

Since 2020, the corona virus has been influencing the everyday life. Even now in 2021, we are living in an incredible situation.
The book project ‚ReVISION‘ started with the first wave of corona in March, 2021 when the German border was closed.
It comes out whatever wants to come out: a personal reaction. It is a view on my subjective sensation.

Orte und Nicht-Orte | places and non-places

In der Zeit der Übermoderne gewinnen Nicht-Orte laut Marc Augé [1] vermehrt an Bedeutung. Wir wandeln als Reisende zwischen Orten und Nicht-Orten hin und her. Wir passieren und durchqueren, z.B. auf Autobahnen, Bahn- oder Flugstrecken. An den Nicht-Orten verweilen wir nur temporär. Hier verbindet uns die Ähnlichkeit; ein reines Koexistieren überwiegt. Nicht-Orte erscheinen damit weniger bedeutend. Man könnte meinen, sie existieren nur, um zu funktionieren. Gleichzeitig eröffnen sie aber den Raum, um uns einer „passiven Freude der Anonymität“ hingeben zu können. Sie bieten eine andere Sicht. In diesem Projekt habe ich mich auf diese anonymen Orte und ihre Wirkung konzentriert.

In today’s life, we are travellers between places and non-places. This is the time of ‚Übermoderne‘ as Marc Augé called it [1]. Passing non-places, e.g. by car, train or aircraft, our identity, relations and our history do not matter. We are the same and have the same targets. The non-places could be meant just to exist and are insignificant but they disclose us to be anonym and get another view on living. In this project, I concentrate on this part of life: the anonymous places and their relevance in today’s life.

[1] Marc Augé (2019). Nicht-Orte. C.H.Beck

Lissabonner Requiem | Lisbon Requiem

„Lissabonner Requiem“ ist ein literarisches Werk von Antonio Tabucchi. Tabucchi beschreibt Begegnungen zwischen Fiktion und Realität, die an realen Orten in Lissabon stattfinden.

[In diesem Projekt] geht es nicht um eine touristische visuelle Dokumentation von Lissabonner Plätzen […]. Die Bilder verweisen oft mehr auf literarische Stellen im Buch als auf wieder erkennbare Orte in Lissabon. […] sie führen durch die Vorstellungen und assoziative Fiktionen der Fotograf/innen angeregt durch das Buch von Tabucchi. Die Fotos sind also eher eine fiktive Reise durch die Vorstellungswelten der Fotograf/innen und auf dem Hintergrund der Aussage von F. Pessoa zu lesen: Was wir sehen ist nicht was wir sehen, sondern was wir sind.“ („Lissabonner Requiem, Ergebnisse VI – Workshop Michael Jochum 2018″, edition Fotowerk (Hrsg.), siehe Publikationen)

‘Lisbon Requiem‘ is the title of Antonio Tabucchi’s literary work. A. Tabucchi talks about encounters between the fictive and the real world. Different places in Lisbon are mentioned. Michael Jochum, editor of the publication ‘Lissabonner Requiem‘ (engl. Lisbon Requiem), explains: The photographs present the imagination and associative fictions of the photographers inspired by the book of Tabucchi. (cf. Artist books)