Leben in der Stadt | life in the city

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Alltägliches hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Dinge, denen sonst keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, an denen man normalerweise einfach vorbeigeht und für selbstverständlich angesehen werden, die interessieren mich. So wie William Eggleston es beschreibt: ich weiß im Vorfeld nicht was ich fotografieren werde, es passiert irgendwann.

Spatium (= Zwischenraum, Fachbegriff aus der Typografie) greift hier einen ganz besonderen Aspekt auf:
Laut Marc Auges Buch „Nicht-Orte“ ist es ein Maß der Zeit. Die Übermoderne, in der wir leben, hat zur Vermehrung von Nicht-Orten geführt. Wir wandeln als Reisende zwischen Orten und Nicht-Orten hin und her. Wir passieren und durchqueren, um Orte zu erreichen, die unsere Identität, Beziehungen und unsere Geschichte ausmachen. Dort, wo wir Zuhause sind.
An den Nicht-Orten gehen wir in der Masse unter. Die Ähnlichkeit und ein reines Koexistieren überwiegen. Zu diesem Zeitpunkt verbinden ausschließlich die gleichen Ziele. Auch wenn der Begriff Nicht-Ort hier eher negativ klingt, muss dies nicht so interpretiert werden. Man kann sich hier laut Marc Auge einer passiven Freude der Anonymität und dem aktiven Schauspiel hingeben.

Im Künstlerbuch S P A T I U M sind Bilder von Parkplätze, Garagen, Bahnhofsecken und im Wandel befindliche Verkaufsräume zu sehen. Die einzelnen Orte sind anonym und geben nichts über Lage oder Sinn preis. Sie sind Zwischenräume oder Passagen und bekommen ihre Bedeutung durch die Orte, die sie verbinden. (siehe im Showroom)


Everyday things are really interesting for me. Things, nobody pays attention to; one normally just pass by. But for me, this is fascinating! As described by William Eggleston, I don’t know beforehead; it just happens sometime.

My artist book „S P A T I U M“ is presented in the showroom.